Beim Klettern bewegst du dich an einer Wand mit Griffen und Tritten nach oben. Das klingt nach reiner Armarbeit, ist aber vor allem eine Frage von Technik, Gleichgewicht und Körperspannung. Dazu kommt ein Denksport: Jede Route oder jeder Boulder ist ein kleines Rätsel, das du mit der richtigen Bewegungsfolge lösen musst.

Bouldern, Seilklettern und mehr

  • Bouldern: Klettern ohne Seil in Absprunghöhe über dicken Matten. Du brauchst nur Kletterschuhe und Chalk.
  • Toprope-Klettern: Das Seil läuft oben durch eine Umlenkung, du bist jederzeit gesichert. Dafür brauchst du eine Person, die dich sichert.
  • Vorstiegsklettern: Du nimmst das Seil mit nach oben und hängst es unterwegs in Zwischensicherungen ein – der nächste Schritt für Erfahrene.
  • Speedklettern: eine genormte Route, die so schnell wie möglich geklettert wird.

Einstieg in der Halle

Bouldern ist für viele der einfachste Einstieg: Leihschuhe anziehen, eine kurze Einweisung zu Regeln und Fallen, und los geht es an leichten Problemen. Für das Seilklettern ist ein Sicherungskurs sinnvoll und oft Voraussetzung, bevor du selbstständig mit Partnerin oder Partner klettern darfst. Die Routen sind in Schwierigkeitsgrade eingeteilt, sodass du deinen Fortschritt gut verfolgen kannst.

Für wen sich Klettern eignet

Klettern passt zu allen, die gern knobeln, sich ganzkörperlich bewegen und in lockerer Atmosphäre trainieren wollen. Viele Hallen sind Treffpunkte, an denen man sich gegenseitig Tipps gibt. Starte behutsam: Finger, Sehnen und Schultern brauchen Zeit, sich an die Belastung zu gewöhnen. In Hamburg gibt es sowohl Boulderhallen als auch Hallen mit hohen Seilkletterwänden.

Eigene Kletterschuhe lohnen sich, sobald du regelmäßig kommst. Sie sollten eng anliegen, aber nicht schmerzen – lass dich beim Kauf beraten und probiere mehrere Modelle. Ein Chalkbag und eine Bürste zum Reinigen der Griffe runden die Ausstattung ab. Vor dem Klettern lohnt sich ein kurzes Aufwärmen für Finger, Schultern und Hüfte.