Boxen ist ein Kampfsport, bei dem ausschließlich mit den Fäusten geschlagen wird. Im Training geht es aber längst nicht nur um den Kampf: Viele nutzen Boxen als vielseitiges Fitnesstraining, das Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination verbindet. Ob du auf Wettkampf trainierst oder einfach den Kopf frei bekommen möchtest – die Grundlagen sind dieselben.

So sieht ein Boxtraining aus

Nach dem Aufwärmen, oft mit Seilspringen, folgt Techniktraining: Deckung, Beinarbeit und die Grundschläge Jab, Cross, Haken und Aufwärtshaken. Diese werden erst im Schattenboxen, dann an Sandsack, Pratzen oder im Partnertraining geübt. Gearbeitet wird häufig in Runden von zwei bis drei Minuten mit kurzen Pausen. Zum Abschluss stehen Kräftigung und Dehnen auf dem Plan. Sparring, also freies Boxen mit einem Partner, ist in vielen Gyms freiwillig und kommt erst mit etwas Erfahrung dazu.

Für wen eignet sich Boxen?

  • Für Fitnessorientierte, die ein forderndes Ganzkörpertraining suchen.
  • Für alle, die eine klare Technik lernen und sich stetig verbessern möchten.
  • Für Menschen, die einen Ausgleich zu Stress im Alltag suchen.
  • Für Ambitionierte, die später an Wettkämpfen teilnehmen wollen.

Du brauchst keine Vorerfahrung und keine besondere Fitness, um anzufangen. Viele Gyms bieten eigene Einsteigerkurse oder Fitnessboxen ohne Kontakt an.

Worauf du bei der Wahl des Gyms achten solltest

Schau dir an, ob es getrennte Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene gibt und wie der Umgang miteinander ist. Ein gutes Gym erklärt die Technik sorgfältig und lässt dich in deinem Tempo ins Partnertraining einsteigen. Frag nach, ob es Leihhandschuhe gibt. Auf Dauer lohnen sich eigene Handschuhe und Bandagen, für Sparring zusätzlich ein Mundschutz. In Hamburg hat Boxen eine lange Tradition, entsprechend vielfältig ist die Auswahl vom klassischen Boxverein bis zum modernen Boxstudio.