Kickboxen verbindet die Faustschläge des Boxens mit Tritten und Kniestößen. Je nach Regelwerk sind unterschiedliche Techniken erlaubt, im Training lernst du aber meist ein breites Repertoire an Schlägen und Kicks. Der Sport hat Einflüsse aus dem Karate und anderen asiatischen Kampfkünsten und ist heute als Wettkampfsport wie als Fitnesstraining verbreitet.

Was dich im Training erwartet

Ein Kickbox-Training beginnt mit einem intensiven Aufwärmen, oft mit Seilspringen, Laufübungen und Mobilisation. Danach geht es an die Technik: Stand, Deckung, Beinarbeit, Grundschläge und die wichtigsten Tritte wie Front-Kick, Round-Kick und Side-Kick. Die Kombinationen übst du an Pratzen, Schlagpolstern oder am Sandsack, meist im Wechsel mit einem Partner. Ein Kräftigungsteil für Rumpf und Beine sowie Dehnübungen runden die Einheit ab.

Für wen ist Kickboxen das Richtige?

Kickboxen passt zu dir, wenn du ein forderndes Training suchst, das Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer gleichermaßen verlangt. Da die Beine viel mitarbeiten, ist die Belastung für den ganzen Körper hoch. Viele erleben das Training als guten Weg, Stress abzubauen und mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. Vorerfahrung brauchst du nicht – die Tritte werden anfangs niedrig und langsam geübt, Beweglichkeit kommt mit der Zeit.

Worauf du bei der Studiowahl achten solltest

  • Gibt es Einsteigerkurse oder werden neue Mitglieder gezielt eingebunden?
  • Wird Kontakt mit Partner schrittweise eingeführt, und ist Sparring freiwillig?
  • Liegt der Schwerpunkt eher auf Fitness oder auf Wettkampfvorbereitung?
  • Kannst du Handschuhe und Schienbeinschoner leihen, bevor du eigene kaufst?

Für die ersten Stunden reichen Sportkleidung und etwas zu trinken, trainiert wird meist barfuß auf Matten. Ein Probetraining ist der beste Weg, um herauszufinden, ob dir die Atmosphäre im Gym zusagt.