Saunieren hat in Deutschland eine lange Tradition und gehört in vielen Fitnessstudios, Bädern und Wellnessanlagen fest zum Angebot. Das Prinzip ist einfach: Du wärmst dich in einem heißen Raum auf, kühlst dich danach mit kaltem Wasser oder frischer Luft ab und ruhst anschließend. Diesen Ablauf wiederholst du meist zwei- bis dreimal. Viele nutzen die Sauna als festen Abschluss ihres Trainings, andere planen einen eigenen Saunaabend als bewusste Auszeit.

Welche Saunaarten es gibt

  • Finnische Sauna: Trockene Hitze, meist zwischen 80 und 100 Grad, oft mit Aufgüssen.
  • Bio- oder Softsauna: Mildere Temperaturen und etwas höhere Luftfeuchtigkeit, angenehm für den Einstieg.
  • Dampfbad: Niedrige Temperatur, dafür nahezu gesättigte Luftfeuchtigkeit.
  • Infrarotkabine: Wärmestrahlung erwärmt den Körper direkt, die Raumluft bleibt vergleichsweise kühl.

So läuft ein Saunagang ab

Dusche dich vorher ab und trockne dich gut ab, denn trockene Haut schwitzt schneller. In der Kabine liegst oder sitzt du auf deinem Handtuch, damit kein Schweiß aufs Holz gelangt. Bleib nur so lange, wie es sich gut anfühlt, oft sind es acht bis fünfzehn Minuten. Danach gehst du an die frische Luft, duschst kalt oder nutzt ein Tauchbecken. Die anschließende Ruhephase ist genauso wichtig wie die Hitze selbst.

Was du beachten solltest

Viele empfinden regelmäßiges Saunieren als entspannend und nehmen es als Ausgleich zum Training wahr. Trink zwischen den Gängen ausreichend Wasser und verzichte auf Alkohol. Nach sehr intensivem Sport lohnt sich eine kurze Pause, bevor du in die Hitze gehst. Wenn du Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Blutdruckprobleme oder andere Vorerkrankungen hast, schwanger bist oder dich krank fühlst, sprich vor dem Saunabesuch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

In den meisten Saunabereichen wird ohne Badekleidung sauniert, ein großes Handtuch ist Pflicht. Informiere dich vorab über die Hausregeln und eventuelle Damensauna-Zeiten.