Ausdauertraining bringt Herz, Kreislauf und Atmung in Schwung. Du bewegst dich über einen längeren Zeitraum oder in wiederholten Intervallen und lernst dabei, Belastung länger durchzuhalten. Viele nutzen Cardio als Ausgleich zum Krafttraining, andere machen es zum Mittelpunkt ihres Sports – etwa in Form von Indoor-Cycling-Kursen oder als Vorbereitung auf einen Lauf.
Welche Formen gehören dazu?
- Indoor Cycling: Kurse auf stationären Rädern, meist mit Musik und wechselnden Intensitäten.
- Rudern: ein Ganzkörpertraining auf dem Rudergerät, das Ausdauer und Rumpfkraft verbindet.
- Laufband, Crosstrainer und Stepper: Klassiker im Fitnessstudio, mit denen du dein Tempo selbst bestimmst.
- Intervall- und Zirkelformate: Einheiten, in denen sich kurze, intensive Phasen mit Erholung abwechseln.
Wie du dein Ausdauertraining aufbaust
Ein bewährter Ansatz ist, den größten Teil der Zeit in einem gemäßigten Tempo zu trainieren, bei dem du dich noch unterhalten könntest. Ergänze das nach und nach mit einzelnen intensiveren Einheiten. Steigere Dauer und Häufigkeit langsam, statt direkt in jeder Einheit an deine Grenze zu gehen. Wenn du eine Pulsuhr nutzt, kann sie dir helfen, die Intensität besser einzuschätzen.
Studio oder Kurs – was passt besser?
Trainierst du gern flexibel, findest du im Fitnessstudio meist eine Auswahl an Cardiogeräten, die du jederzeit nutzen kannst. In spezialisierten Studios für Indoor Cycling oder Rudern trainierst du dagegen in der Gruppe nach festem Stundenplan, oft mit Licht, Musik und Anleitung. Das kann besonders dann helfen, wenn dir die Motivation für einsame Runden auf dem Laufband fehlt. In Hamburg kannst du beide Varianten kombinieren, etwa die Kurse im Winter und das Laufen draußen, sobald es wärmer wird.