Beim Indoor Cycling fährst du auf einem stationären Rad, das in Sitzhöhe, Lenkerposition und Widerstand verstellbar ist. Meist trainierst du im Kurs: Eine Instruktorin oder ein Instruktor gibt Tempo, Widerstand und Position vor, dazu läuft passende Musik. Viele kennen das Training auch unter dem Begriff Spinning. Es ist ein intensives Herz-Kreislauf-Training, das die Gelenke vergleichsweise wenig belastet.
Was dich in einer Stunde erwartet
Eine Einheit dauert häufig 45 bis 60 Minuten, es gibt aber auch kürzere Formate. Nach einer Aufwärmphase folgen Abschnitte, die einer Radtour nachempfunden sind: Bergauffahrten mit viel Widerstand, schnelle Sprints, Passagen im Stehen und Erholungsphasen. Manche Kurse orientieren sich stark am Takt der Musik, andere arbeiten mit Wattwerten oder Herzfrequenz. In vielen Studios sorgen gedimmtes Licht und Musik für Atmosphäre.
Für wen eignet sich Indoor Cycling?
Weil du den Widerstand jederzeit selbst regeln kannst, fahren Einsteiger und Geübte im selben Kurs. Das Training eignet sich, um Ausdauer aufzubauen, und ist bei schlechtem Wetter eine Alternative zum Radfahren draußen. Wer Knieprobleme hat, sollte besonders auf eine korrekte Einstellung des Rads achten und im Zweifel ärztlichen Rat einholen.
Tipps für deine erste Stunde
- Früher kommen: Lass dir das Rad einstellen, vor allem Sattelhöhe und Abstand zum Lenker.
- Getränk und Handtuch: Du wirst schwitzen – beides gehört auf jeden Fall dazu.
- Tempo selbst bestimmen: Du musst nicht jede Vorgabe mitgehen. Reduziere den Widerstand, wenn es zu viel wird.
- Schuhe: Feste Sportschuhe reichen. Manche Räder haben Klickpedale, für die du Radschuhe leihen kannst.
In Hamburg findest du Indoor Cycling sowohl als Kurs im Fitnessstudio als auch in spezialisierten Cycling-Studios.