Beim Treadmill-Training läufst du nicht allein vor dich hin, sondern in einer angeleiteten Gruppe auf dem Laufband. Ein Coach gibt Tempo, Steigung und Pausen vor, oft im Wechsel mit kurzen Kraftblöcken am Boden oder mit Hanteln. So wird aus dem eher eintönigen Laufbandlauf ein abwechslungsreiches Ausdauertraining, das unabhängig von Regen, Wind und Dunkelheit funktioniert – in Hamburg ein nicht ganz unwichtiger Punkt.
So läuft eine Stunde ab
Nach einem lockeren Einlaufen folgen Intervalle: kurze, schnelle Abschnitte, Bergauf-Passagen mit mehr Steigung und ruhigere Erholungsphasen. Viele Formate arbeiten mit Belastungsstufen statt mit festen Geschwindigkeiten. Du wählst also selbst, was für dich „zügig“ oder „schnell“ bedeutet, und kannst so im selben Kurs wie deutlich fittere Teilnehmende trainieren. Am Ende steht ein Auslaufen, häufig mit Dehnübungen.
Für wen passt das Training?
- Einsteiger, die mit dem Laufen beginnen wollen und sich eine klare Struktur wünschen.
- Läuferinnen und Läufer, die gezielt an Tempo und Intervallen arbeiten möchten.
- Alle, die ihre Ausdauer verbessern wollen, ohne sich um Strecke und Wetter kümmern zu müssen.
Das Laufband federt etwas ab und erlaubt dir, jederzeit langsamer zu werden oder ins Gehen zu wechseln. Viele empfinden das als angenehmen Einstieg. Wenn du Probleme mit Knien, Hüfte oder Herz-Kreislauf hast, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Worauf du bei der Studiowahl achten solltest
Achte darauf, ob die Kurse wirklich angeleitet sind oder ob es nur freie Laufbänder gibt. Frag nach, wie das Studio Einsteiger einbindet und ob Trainer auf deine Lauftechnik schauen. Hilfreich sind außerdem kleine Gruppen, gut gewartete Geräte und eine klare Einweisung in die Bedienung. Bring zur ersten Stunde gut sitzende Laufschuhe, eine Wasserflasche und ein Handtuch mit.