Der Reformer ist ein flaches Gerät mit einem beweglichen Schlitten, der über Federn mit dem Rahmen verbunden ist. Dazu kommen Schlaufen für Hände oder Füße und eine Fußstange. Über die Federn lässt sich der Widerstand fein einstellen – mal unterstützt er dich, mal macht er eine Übung schwerer. Die Grundprinzipien sind dieselben wie beim klassischen Pilates: kontrollierte Bewegungen, ein aktiver Rumpf und ein bewusster Atem.

So läuft ein Reformer-Kurs ab

Die Kurse finden meist in kleinen Gruppen statt, weil jede Person ein eigenes Gerät braucht. Zu Beginn zeigt dir die Trainerin oder der Trainer, wie du Federn, Fußstange und Kopfstütze einstellst. Dann folgt ein Programm aus Übungen im Liegen, Sitzen, Knien und Stehen: Beinarbeit gegen den Federwiderstand, Rumpfübungen, Arbeit mit den Schlaufen und Dehnungen. Die Bewegungen sind langsam und präzise, trotzdem wird es schnell spürbar anstrengend.

Für wen eignet sich Reformer Pilates?

  • Für Einsteiger, weil das Gerät Führung gibt und Übungen sich gut erleichtern lassen.
  • Für Menschen, die gezielt an Rumpfstabilität und Haltung arbeiten wollen.
  • Für Sportlerinnen und Sportler als Ergänzung zu Laufen, Radfahren oder Kraftsport.

Viele empfinden das Training als gelenkschonend. Wenn du Rückenbeschwerden hast, schwanger bist oder nach einer Verletzung trainieren möchtest, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt und informiere die Trainerin oder den Trainer.

Worauf du bei der Studiowahl achten solltest

Achte auf kleine Gruppen und auf Einführungsstunden für neue Teilnehmende – beim Reformer lohnt es sich, die Grundlagen sauber zu lernen. Frag nach der Ausbildung der Trainerinnen und Trainer und danach, ob es Kurse mit unterschiedlichem Level gibt. In Hamburg ist Reformer Pilates weit verbreitet, sodass du Studios in verschiedenen Stadtteilen vergleichen kannst. Rutschfeste Socken sind in vielen Studios Pflicht.