Hot Pilates überträgt das Pilates-Prinzip in einen beheizten Raum. Geübt wird meist auf der Matte, oft mit kleinen Gewichten, Bällen oder Bändern. Anders als klassisches Pilates ist Hot Pilates häufig stärker auf Tempo und Intensität ausgelegt und enthält kurze Cardio- oder Intervallabschnitte. Die Wärme sorgt dafür, dass du schnell ins Schwitzen kommst.

Wie eine Stunde aufgebaut ist

Nach einem kurzen Aufwärmen folgen Blöcke mit Rumpf-, Bein- und Gesäßübungen, die oft mit vielen Wiederholungen und kleinen, pulsierenden Bewegungen arbeiten. Dazwischen können kurze, dynamische Sequenzen den Puls anheben. Am Ende steht eine ruhigere Phase mit Dehnungen. Die Raumtemperatur liegt je nach Studio meist deutlich über normaler Zimmertemperatur, häufig zwischen etwa 30 und 40 Grad.

Bitte beachten: Training in der Hitze

Wärme belastet den Kreislauf zusätzlich. Wenn du Herz-Kreislauf-Probleme, Blutdruckschwankungen, Diabetes oder andere Vorerkrankungen hast, schwanger bist oder Medikamente nimmst, besprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, ob Hot Pilates für dich geeignet ist.

  • Trink über den Tag verteilt genug und hab während der Stunde Wasser dabei.
  • Nimm ein Handtuch für die Matte und eines für dich mit.
  • Leg eine Pause ein, sobald dir schwindelig oder übel wird, und sag der Lehrkraft Bescheid.

Für wen eignet sich Hot Pilates?

Hot Pilates spricht gesunde Menschen an, die ein intensives, schweißtreibendes Workout suchen und Pilates-Elemente mögen. Etwas Grundfitness ist hilfreich. Wenn du Pilates erst kennenlernen möchtest, kann ein Mat-Kurs bei normaler Temperatur ein ruhigerer Start sein, um die Grundprinzipien zu verstehen. Frag vor der ersten Stunde nach, wie warm der Raum ist und ob es Einsteigerkurse gibt. Leichte, atmungsaktive Kleidung und rutschfeste Socken machen das Training angenehmer.