Aqua Fitness fasst verschiedene Trainingsformen zusammen, die im Wasser stattfinden. Dazu gehören Aqua Gymnastik, Aqua Jogging mit Auftriebsgürtel, Aqua Zumba oder Aqua Cycling auf speziellen Unterwasser-Rädern. Gemeinsam ist allen Kursen, dass der Auftrieb dein Körpergewicht teilweise trägt, während der Wasserwiderstand jede Bewegung etwas schwerer macht. Dadurch kannst du Ausdauer und Kraft trainieren, ohne dass Sprünge und Stöße so stark auf die Gelenke wirken wie an Land.

So läuft ein Kurs ab

Eine Trainerin oder ein Trainer macht die Übungen vom Beckenrand aus vor, die Gruppe steht meist im brust- oder hüfttiefen Wasser. Zu Musik folgen Aufwärmen, ein Hauptteil mit Ausdauer- und Kräftigungsübungen und ein ruhiger Ausklang. Oft kommen Hilfsmittel wie Schwimmnudeln, Hanteln aus Schaumstoff oder Gürtel zum Einsatz. Beim Aqua Jogging im tiefen Wasser hast du keinen Bodenkontakt und bewegst dich laufend auf der Stelle.

Für wen eignet sich Aqua Fitness?

Viele empfinden das Training im Wasser als angenehm für Gelenke und Rücken, weshalb es bei Menschen mit Übergewicht, in der Schwangerschaft oder im höheren Alter beliebt ist. Aber auch Sportliche nutzen es als Ausgleich oder zur Regeneration. Schwimmen musst du für die meisten Kurse im flachen Wasser nicht können, fürs tiefe Becken solltest du dich jedoch sicher fühlen. Bei gesundheitlichen Einschränkungen oder in der Schwangerschaft ist eine kurze Rücksprache mit Arzt oder Ärztin sinnvoll.

Worauf du achten solltest

  • Wassertemperatur: Wärmeres Wasser ist angenehmer für ruhige Kurse, bei intensivem Training darf es kühler sein.
  • Kursform: Frag nach, ob der Kurs eher sanft oder sportlich ausgerichtet ist.
  • Ausrüstung: Rutschfeste Badeschuhe geben im Becken mehr Halt.

Trinken nicht vergessen: Auch im Wasser schwitzt du, merkst es nur weniger.