Vinyasa ist einer der verbreitetsten Yogastile. Der Begriff lässt sich grob mit „bewusst angeordnet“ übersetzen: Die Haltungen folgen nicht einzeln aufeinander, sondern werden über den Atem zu einem Fluss verbunden. Deshalb spricht man oft auch von „Flow Yoga“. Jede Stunde kann anders aussehen, denn die Lehrerin oder der Lehrer stellt die Abfolge meist selbst zusammen.
Wie eine Vinyasa-Stunde aufgebaut ist
Zu Beginn kommst du mit ein paar ruhigen Atemzügen an. Danach wärmen Sonnengrüße den Körper auf. Im Hauptteil folgen stehende Haltungen, Balancen, Drehungen und oft auch Umkehrhaltungen, die im Rhythmus des Atems ineinander übergehen. Zwischen den Sequenzen gibt es häufig einen kurzen Übergang über Brett, Heraufschauenden und Herabschauenden Hund. Am Ende wird es ruhiger, und die Stunde schließt mit einer Entspannung im Liegen.
Für wen ist Vinyasa geeignet?
Vinyasa passt gut zu dir, wenn du Bewegung magst und dich beim Yoga gern ein wenig anstrengst. Viele schätzen, dass Kraft, Beweglichkeit und Konzentration gleichzeitig gefordert sind. Einsteiger kommen mit etwas Geduld gut zurecht, sollten aber anfangs Kurse mit dem Hinweis „Basics“ oder „alle Level“ wählen. Dort wird langsamer geübt und mehr erklärt.
- Du lernst, Bewegung und Atem zu koordinieren.
- Die Abwechslung sorgt dafür, dass keine Stunde der anderen gleicht.
- Das Tempo lässt sich durch Varianten gut an dein Niveau anpassen.
Tipps für die ersten Stunden
Übe mit leerem Magen und in Kleidung, in der du dich frei bewegen kannst. Matten und Hilfsmittel wie Blöcke oder Gurte stellen die meisten Studios bereit. Nimm dir die Freiheit, eine Pause in der Kindhaltung einzulegen, wenn dir der Flow zu schnell wird. In Hamburg findest du Vinyasa-Kurse zu vielen Tageszeiten, sodass du leicht ausprobieren kannst, welcher Unterrichtsstil dir liegt.