Tennis gehört zu den bekanntesten Rückschlagsportarten und lässt sich ein Leben lang spielen. Du stehst mit einem Schläger auf einem rechteckigen Platz und versuchst, den Ball so über das Netz zu spielen, dass dein Gegenüber ihn nicht mehr regelgerecht zurückbringt. Gespielt wird im Einzel oder im Doppel, auf Sand, Hartplatz, Kunstrasen oder in der Halle auf Teppich- und Granulatbelägen. Weil sich Tempo und Intensität gut anpassen lassen, spielen Kinder, Berufstätige und Ältere oft auf denselben Anlagen, nur mit unterschiedlichem Anspruch.
Wie du den Einstieg findest
Für Anfänger sind Trainerstunden oder ein Gruppenkurs der beste Start. Dort lernst du Vorhand, Rückhand, Aufschlag und Volley mit sauberer Technik, bevor sich Fehler festsetzen. Viele Kurse arbeiten zunächst mit druckreduzierten Bällen und kleinerem Spielfeld, damit du schneller in Ballwechsel kommst. Nach einigen Wochen kannst du erste Matches gegen Gleichstarke spielen.
Verein oder freie Platzbuchung?
Traditionell wird Tennis im Verein gespielt: Du zahlst einen Mitgliedsbeitrag, nutzt die Plätze in der Saison und kannst an Mannschaftsspielen teilnehmen. Daneben gibt es Hallen und Anlagen, bei denen du Plätze stundenweise buchst, ohne Mitglied zu sein. Gerade im Hamburger Winter sind Hallenplätze gefragt, deshalb lohnt sich eine frühe Buchung.
Worauf es beim Training ankommt
- Schuhe: Wähle Tennisschuhe passend zum Belag, auf Sand etwa mit Fischgrätprofil.
- Schläger: Für den Anfang reicht ein Leihschläger; ein eigener sollte zu Griffstärke und Spielniveau passen.
- Regelmäßigkeit: Einmal pro Woche spielen bringt dich weiter als seltene lange Einheiten.
- Aufwärmen: Schultern, Handgelenke und Beine vor dem Spiel mobilisieren.
Tennis trainiert Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination. Dazu kommt eine große mentale Komponente: Konzentration und Umgang mit Fehlern gehören genauso zum Spiel wie der Schlag selbst.