Beim Squash spielst du mit einem Gegenüber in einem geschlossenen Raum, dem Court. Beide stehen im selben Feld und schlagen den kleinen Gummiball abwechselnd gegen die Stirnwand. Der Ball darf dabei auch die Seiten- und Rückwand berühren, muss aber vor dem zweiten Bodenkontakt zurückgespielt werden. Weil der Ball schnell ist und die Wege kurz sind, gilt Squash als eine der intensivsten Rückschlagsportarten. Ein Match dauert meist nicht lange, fordert dich aber von der ersten Minute an.
So läuft ein Match ab
Vor dem Spiel wird der Ball warm geschlagen, denn kalt springt er kaum. Anschließend spielt ihr Punkt für Punkt, üblicherweise bis elf. Ein zentraler Gedanke ist die Position in der Mitte des Courts, dem „T“: Wer von dort aus agiert, erreicht die meisten Bälle. Da ihr euch den Raum teilt, gehören Rücksicht und klare Regeln zum Freimachen des Weges fest zum Spiel.
Für wen eignet sich Squash?
Squash passt zu dir, wenn du wenig Zeit hast und trotzdem ein forderndes Training willst: Schon 45 Minuten auf dem Court sind anstrengend. Das Spiel schult Reaktion, Beinarbeit und Ausdauer. Für Einsteiger gibt es Bälle mit mehr Sprungverhalten, die das Lernen erleichtern. Wer Herz-Kreislauf-Probleme hat oder lange keinen Sport gemacht hat, sollte vorher ärztlich abklären lassen, ob die hohe Belastung passt.
Ausrüstung und Sicherheit
- Hallenschuhe mit heller, nicht abfärbender Sohle – dunkle Sohlen hinterlassen Streifen auf dem Boden.
- Schutzbrille: Sie wird vor allem Anfängern und Kindern empfohlen, weil der Ball ins Auge treffen kann.
- Schläger: Kann oft vor Ort geliehen werden.
- Ball: Für den Anfang ein Ball mit blauem oder rotem Punkt, der besser springt.
Viele Anlagen bieten Einsteigerstunden oder Spielpartnerbörsen an, damit du Menschen auf deinem Niveau findest.