Padel kombiniert Elemente aus Tennis und Squash: Gespielt wird meist im Doppel auf einem Court, der kleiner als ein Tennisplatz ist und von Glaswänden und Gittern umgeben wird. Der Ball darf nach dem Aufprall am Boden von den Wänden abprallen und bleibt im Spiel. Geschlagen wird mit einem festen Schläger ohne Saiten, der Ball ähnelt einem Tennisball, hat aber etwas weniger Druck. Die Sportart stammt ursprünglich aus Lateinamerika und Spanien und hat in den letzten Jahren auch in Deutschland viele neue Anlagen hervorgebracht.
So funktioniert das Spiel
Aufgeschlagen wird von unten, nachdem der Ball einmal auf den Boden getippt ist. Gezählt wird wie im Tennis. Durch die Wände entstehen lange Ballwechsel, weil du Bälle auch nach dem Abprallen noch erreichen kannst. Taktik spielt eine große Rolle: Oft gewinnt das Team, das geduldig spielt und das Netz kontrolliert, nicht das mit den härtesten Schlägen.
Warum Padel so viele begeistert
Die Einstiegshürde ist niedrig. Schon in der ersten Stunde gelingen dir meist Ballwechsel, weil der Schläger kurz ist und der Court klein. Das Spiel im Doppel macht Padel außerdem zu einem geselligen Sport, den du gut mit Freunden, Kollegen oder in der Familie spielen kannst. Gleichzeitig lässt es sich technisch und taktisch immer weiter vertiefen.
Worauf du bei der Wahl achten solltest
- Indoor oder outdoor: Überdachte Courts sind in Hamburg wetterunabhängig bespielbar.
- Buchung: Courts werden meist für 60 oder 90 Minuten gebucht, oft über eine App.
- Leihmaterial: Viele Anlagen verleihen Schläger, sodass du vor dem Kauf testen kannst.
- Kurse und Matches: Einsteigertrainings und offene Spielrunden helfen dir, Mitspielende auf deinem Niveau zu finden.
Als Schuhe eignen sich Hallen- oder spezielle Padelschuhe mit Fischgrätsohle, die auf dem Kunstrasen mit Sand guten Halt geben.