Beim Outdoor Bootcamp trainierst du in einer Gruppe im Freien, meist in Parks, auf Wiesen oder an Uferwegen. Eine Trainerin oder ein Trainer leitet die Einheit an und kombiniert Kraft-, Ausdauer- und Koordinationsübungen. Statt großer Geräte kommen vor allem das eigene Körpergewicht, Bänke, Treppen und kleine Hilfsmittel wie Widerstandsbänder, Kettlebells oder Medizinbälle zum Einsatz. Der Name stammt vom militärischen Grundtraining, die heutigen Kurse sind aber auf Freizeitsportler zugeschnitten.
Typischer Ablauf einer Einheit
Nach einem Aufwärmen mit Laufen und Mobilisation folgt der Hauptteil, oft als Zirkel oder in Intervallen: Liegestütze, Kniebeugen, Ausfallschritte, Sprints, Partnerübungen. Zwischen den Stationen gibt es kurze Pausen. Zum Schluss wird gedehnt oder locker ausgelaufen. Viele Bootcamps finden früh morgens oder am Abend statt, damit sie sich gut mit Arbeit und Alltag verbinden lassen. In Hamburg bieten sich dafür zum Beispiel Grünflächen entlang von Alster und Elbe an.
Für wen eignet sich ein Bootcamp?
Bootcamps sind für alle interessant, die nicht allein trainieren möchten und die Motivation einer Gruppe schätzen. Gute Trainer bieten zu jeder Übung leichtere und schwerere Varianten an, sodass Einsteiger und Fortgeschrittene gemeinsam trainieren können. Wer lange keinen Sport gemacht hat oder gesundheitliche Einschränkungen hat, sollte das vorher ansprechen und langsam einsteigen.
Worauf du achten solltest
- Kleidung: Zieh dich in Schichten an und rechne mit Regen und Wind – Bootcamps finden meist bei jedem Wetter statt.
- Schuhe: Laufschuhe mit gutem Profil geben dir auf Gras und nassen Wegen Halt.
- Matte: Eine eigene Trainingsmatte oder ein Handtuch ist für Bodenübungen praktisch.
- Gruppengröße: In kleineren Gruppen kann die Trainerin oder der Trainer eher auf deine Technik achten.
Frag vorab nach, wo sich die Gruppe trifft und ob es bei Unwetter eine Ausweichlösung gibt.