Eine Massage kann ganz unterschiedliche Ziele haben: tiefe Entspannung, gezielte Lockerung verspannter Muskeln oder Regeneration nach intensivem Training. Entsprechend vielfältig sind die Techniken. In Studios und Wellnessbereichen findest du sowohl klassische Anwendungen als auch spezielle Angebote für Sportler. Manche Studios bieten Massagen als Teil ihres Recovery-Angebots an, andere arbeiten mit externen Masseuren oder Physiotherapeuten zusammen, die regelmäßig vor Ort sind.

Häufige Massagearten

  • Klassische Massage: Streichen, Kneten und Reiben zur Lockerung der Muskulatur.
  • Sportmassage: Kräftigere Griffe, oft vor oder nach Wettkämpfen und intensiven Trainingsphasen.
  • Triggerpunkt- oder Tiefengewebsmassage: Gezielter Druck auf verhärtete Stellen, kann intensiv sein.
  • Entspannungsmassage: Sanfte Techniken, häufig mit warmem Öl, bei denen das Wohlbefinden im Vordergrund steht.

So bereitest du dich vor

Plane etwas Zeit vor und nach dem Termin ein, damit du nicht gehetzt ankommst. Iss vorher keine große Mahlzeit. Im Vorgespräch kannst du sagen, welche Bereiche dich stören und wie viel Druck du dir wünschst. Während der Massage darfst du jederzeit Rückmeldung geben, wenn etwas unangenehm ist. Nach intensiven Behandlungen empfinden manche am nächsten Tag ein leichtes Ziehen, ähnlich wie Muskelkater.

Worauf du bei der Wahl achten solltest

Achte auf die Qualifikation der Person, die dich behandelt, und darauf, ob es sich um eine Wellnessanwendung oder eine therapeutische Massage handelt. Therapeutische Massagen auf ärztliche Verordnung übernehmen Physiotherapie- und Massagepraxen; Wellness- und Sportmassagen in Studios ersetzen keine medizinische Behandlung.

Bei Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Problemen, Thrombosen, akuten Entzündungen, Verletzungen, Hauterkrankungen oder in der Schwangerschaft solltest du vorher ärztlich abklären lassen, ob und welche Massage für dich geeignet ist. Sag der behandelnden Person außerdem Bescheid, wenn du Medikamente wie Blutverdünner nimmst.

Eine gute Massage ergänzt dein Training, ersetzt aber weder ausreichend Schlaf noch sinnvolle Belastungspausen.