Beim Hot Yoga übst du in einem Raum, der deutlich über normale Zimmertemperatur aufgeheizt ist – je nach Studio und Format oft auf etwa 35 bis 40 Grad, teils mit erhöhter Luftfeuchtigkeit. Unter dem Begriff laufen verschiedene Formate: feste Abfolgen von Haltungen ebenso wie Vinyasa-Flows oder ruhigere Stunden in warmer Umgebung.

Wie sich die Hitze auswirkt

Die Wärme sorgt dafür, dass sich viele schneller beweglich fühlen. Gleichzeitig steigen Puls und Schweißverlust spürbar, und der Kreislauf wird stärker gefordert als bei einer gleich langen Stunde in normaler Raumtemperatur. Genau diese Intensität suchen viele. Sie bedeutet aber auch, dass du sorgfältig auf deinen Körper hören solltest.

Wichtig vor der ersten Stunde

Hot Yoga ist nicht für alle geeignet. Wenn du Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck, Diabetes oder andere Vorerkrankungen hast, schwanger bist oder regelmäßig Medikamente nimmst, kläre vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab, ob das Training in der Hitze für dich in Frage kommt.

  • Trink ausreichend – schon im Laufe des Tages, nicht erst während der Stunde.
  • Komm nicht mit vollem, aber auch nicht mit ganz leerem Magen.
  • Pack ein großes Handtuch für die Matte und eines für dich ein, dazu leichte Kleidung.
  • Bei Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen: sofort pausieren, hinlegen und Bescheid geben.

Für wen eignet sich Hot Yoga?

Hot Yoga spricht vor allem gesunde Menschen an, die schon etwas Yogaerfahrung haben oder gern intensiv trainieren. Einsteiger können mitmachen, sollten sich aber in den ersten Stunden bewusst zurücknehmen und den Raum auch einmal verlassen, wenn es zu viel wird. Achte bei der Studiowahl darauf, wie der Raum belüftet ist, ob Duschen vorhanden sind und ob die Lehrenden neue Teilnehmende vor der Stunde nach ihrem Befinden fragen.