Cold Plunge oder Eisbad bezeichnet das kurze Eintauchen in sehr kaltes Wasser, meist in einem speziellen Becken oder einer Wanne mit Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich. Was früher vor allem Leistungssportler nach dem Wettkampf gemacht haben, ist heute in vielen Studios und Recovery-Bereichen zu finden. Manche kombinieren das Eisbad mit Sauna oder Atemübungen. Im Winter gehen manche auch in offene Gewässer, im Studio hast du dagegen kontrollierte Bedingungen.

Wie ein Eisbad abläuft

Du steigst langsam ins Wasser und konzentrierst dich auf eine ruhige Atmung. Der erste Moment ist meist der schwierigste, weil der Körper reflexartig schneller atmet. Für den Einstieg reichen wenige Sekunden bis etwa eine Minute. Mit der Zeit gewöhnen sich viele an die Kälte und bleiben etwas länger, ohne es zu übertreiben. Danach trocknest du dich ab, ziehst dich warm an und bewegst dich leicht, damit sich der Körper wieder erwärmt.

Was dich erwartet

Viele beschreiben das Gefühl nach dem Eisbad als belebend und klar. Sportler nutzen die Kälte, weil sie sich nach intensiven Einheiten schneller erholt fühlen. Die Forschung zu den Effekten ist jedoch nicht eindeutig, und direkt nach Krafttraining kann häufiges Eisbaden den Muskelaufbau möglicherweise bremsen. Überlege also, wann es für dich sinnvoll ist.

Sicherheit geht vor

  • Sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, wenn du Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen oder andere Vorerkrankungen hast.
  • Geh nie allein ins Eisbad und nicht mit Alkohol im Blut.
  • Tauche den Kopf nicht unter, solange du keine Erfahrung hast.
  • Steig sofort aus, wenn dir schwindelig wird oder du stark zitterst.

Achte bei der Wahl des Angebots darauf, dass es eine Einweisung gibt, das Wasser regelmäßig gefiltert wird und Personal in der Nähe ist.